Anthropozän

Der Begriff Anthropozän (altgriech. „Das menschlich [gemachte] Neue“) ist ein Vorschlag der Wissenschaft zur Benennung eines neuen geologischen Zeitalters: Es umfasst den Zeitabschnitt, in dem der Mensch zu einem der wichtigsten Einflussfaktoren auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde geworden ist. Die Menschen bewegen derzeit mehr geologisches Material als natürliche Prozesse auf der Erde. Handlungsoptionen sind eine Verstärkung dieser Aktivitäten in Richtung weiterer Überschreitung der >Planetarischen Leitplanken was einen weiteren >Biodiversitätsverlust  zur Folge hat; oder die Umkehrung dieser zerstörerischen Prozesse. „Das Anthropozän kann die Ära der Zerstörung der Lebensgrundlagen des Menschen werden oder das Zeitalter der nachhaltigen Gestaltung der Beziehungen zwischen Natur und Gesellschaft. Hieraus lässt sich ableiten, diese Gestaltungschance umweltpolitisch pro-aktiv zu nutzen.“ (Kluge und Schramm, 2016)

Quellen:

Kluge, T. und Schramm, E. (2016) „Das Anthropozän : Umweltpolitische Herausforderungen einer neuen Ära“, Jahrbuch Ökologie, S. 2016.

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