Vortragende

Moderation: Dr. Christina Ayazi arbeitet am liebsten zu den Themen Bildung und Migration, Diversity Education und Globales Lernen. Sie hat an der TU Berlin Erziehungswissenschaften studiert und von 2000 bis 2008 im Studienbegleitprogramm für Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika (STUBE) gearbeitet. Von 2008 bis 2015 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Interkulturelle Erziehungswissenschaften an der FU Berlin und heute arbeitet sie als Koordinatorin des MA Kulturelle Beziehungen und Migration an der SFU Berlin. Sie ist im Vorstand des World University Service e.V. und des EPIZ – Zentrum für Globales Lernen Berlin e.V. aktiv.

Dr. Joachim Borner ist wissenschaftlicher Direktor des KMGNE und Leiter der Internationalen Sommeruniversität/CCCLab „Transmediales Storytelling für Nachhaltigkeit“ Santiago de Chile/Berlin. Er hat eine Professur für Nachhaltigkeitskommunikation an der Universidad Academia de Humanismo Cristiano in Santiago. Joachim Borner war Mitglied der Enquetekommission „Schutz des Menschen und der Umwelt“ des Deutschen Bundestages, Mitglied der AG Informelles Lernen in der BNE-Dekade und ist Sprecher des Partner Netzwerk (PN) Medien und Mitglied des Fachforums Informelles Lernen (NAP). Im Rahmen des Verbundprojektes Professionalisierung der Bildungsberatung / Kompetenzbewertung (BMBF) und der LAG BNE Mecklenburg-Vorpommern betreibt er empirische Bildungsforschung. Desweiteren arbeitet er in zahlreichen nationalen und internationalen Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu Narrationen, Kommunikation und informellem Lernen, digitalen Bildungslandschaften, Reallaboren und am Aufbau eines internationalen Masterstudienganges für Transformationsagenten.

Susanne Götze ist Journalistin in Berlin. Sie schreibt seit 2002 über Umwelt- und Wissenschaftsthemen in Tageszeitungen und Magazinen wie Frankfurter Rundschau, der Freitag,  Süddeutsche Zeitung oder Spiegel Online sowie als Radiojournalistin für den Deutschlandfunk. Für Umweltfragen begeistert sie sich schon seit ihrem Freiwilligen Ökologischen Jahr 2001. Sie arbeitet zudem für klimafakten.de, movum.info und ist stellvertretende Chefredakteurin von klimaretter.info.

Walter Kahlenborn ist Mitbegründer und Geschäftsführer von adelphi research und adelphi consult. Schwerpunkte seiner Forschungs- und Beratungstätigkeit sind die Themenfelder Nachhaltiges Wirtschaften sowie Energie und Klima. Seit 1995 leitete er mehr als 100 nationale und internationale Forschungs- und Beratungsprojekte mit interdisziplinären Teams vorwiegend zu den Themen green economy, Klimaschutz und -anpassung, nachhaltige Finanzdienstleistungen und Corporate Social Responsibility. Walter Kahlenborn ist ferner Gründer des Forums Nachhaltige Geldanlagen und war mehrere Jahre dessen Vorsitzender und ebenso Vize-Präsident des Europäischen Dachverbandes Eurosif. Vor seiner Tätigkeit für adelphi war Walter Kahlenborn bei einem Umweltberatungsinstitut tätig, sowie am Wissenschaftszentrum für Sozialforschung. Walter Kahlenborn studierte Wirtschaftsingenieurwesen (Dipl.-Ing.) sowie Geschichte und Philosophie (M.A.) in Berlin, Bologna und New Orleans. (Quelle: https://www.fona.de/de/walter-kahlenborn-16560.html)

Dr. Thomas Klein ist promovierter Filmwissenschaftler und habilitierter Medienwissenschaftler mit Schwerpunkten in Narratologie, Serialität und Transmedialem Erzählen. Seit 2014 arbeitet er mit dem KMGNE zusammen an Konzepten für serielle und transmediale Formate in den Bereichen der Nachhaltigkeitskommunikation und der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Ebenfalls seit 2014 ist er Mitglied des Partnernetzwerkes Medien und betreut seit 2017 als Redakteur das Open Book Nachhaltigkeitskommunikation. Thomas Klein ist spezialisiert auf die Analyse und Konzeption medialer Formen und Inhalte der nachhaltigen Entwicklung in Film, TV, Computerspiel und Internet, sowie performativen, theatralen Szenerien sowie auf die Konzeption digitaler partizipativer BNE-Lernsettings. Er ist Projektleiter und Producer von „Let’s Stay – Geflüchtete erzählen von sich“ und veröffentlichte 2017 „Strategien und Ästhetiken der Darstellung nachhaltiger Entwicklung im neueren Dokumentarfilm“ im Open Book Nachhaltigkeitskommunikation.

Dr. Christian A. Klöckner ist Professor für quantitative Methoden und Sozialpsychologie an der Norwegian University of Science and Technology in Trondheim, wo er die Forschungsgruppe “Konsum, Umwelt und Verkehr“ leitet. Seine Forschungsinteressen sind Treiber und Barrieren für umweltbewusstes Verhalten, mit dem Individuum im Fokus. Er forscht auch zu innovativer Umweltkommunikation durch Kunst und Spiele und ist der Koordinator zahlreicher großer nationaler und internationaler Forschungsprojekte. Mit dem KMGNE kooperiert er zusammen mit internationalen Partnern aus Psychologie, Kunst, Klimawissenschaften und (visueller) Kommunikation im Climart Projekt. Das Projekt untersucht die psychologischen Auswirkungen von Kunst mit Klimabezug auf das Publikum.

Kathleen Loock ist Amerikanistin am John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der Freien Universität Berlin. Sie untersucht die US-amerikanische Erinnerungskultur, von Entstehungsmythen und Nationalhelden über Feiertage und Denkmäler bis hin zu regelmäßig neu aufgelegten Stoffen des populären Erzählrepertoires. Übergreifende Fragestellungen ihrer Forschung beschäftigen sich damit, welche Rolle diese kulturellen „Wiederholungen“ in sich wandelnden historischen, sozialen und politischen Kontexten für Identitätskonstruktionen und auf der Ebene imaginierter Vergemeinschaftung spielen. Sie ist Autorin von Kolumbus in den USA (2014) — einem Buch, das sich mit der erinnerungskulturelle Konstruktion und Dekonstruktion von Christoph Kolumbus in den USA befasst — und schreibt aktuell eine Kulturgeschichte der Remakes, Sequels und Prequels um Hollywoodkino. Seit geraumer Zeit interessiert sie sich für die kulturelle Arbeit von Dystopien und Klimafiktion und hat 2016 einen Masterkurs zum Thema an der Freien Universität Berlin unterrichtet.

Sascha Meinert, Politikwissenschaftler und Autor, leitet seit 2004 das Institut für prospektive Analysen (IPA) in Berlin. Er ist in den letzten Jahren zudem als Berater und Referent, u.a. für die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), das Europäische Gewerkschaftsinstitut (ETUI), verschiedene Stiftungen und Forschungseinrichtungen, sowie im Rahmen von EU-geförderten Projekten tätig gewesen. Sascha Meinert hat zahlreiche Publikationen u.a. zu Fragestellungen an der Schnittstelle von Nachhaltigkeit und Governance, zur Zukunft der Erwerbsarbeit, zu europapolitischen Themen, über regionale Entwicklung sowie zum Einsatz der Szenario-Methode in Beteiligungs-, Beratungs- und Strategieentwicklungsprozessen verfasst.

Anne Mette arbeitet seit 2005 für das KMGNE. Sie leitet das Internationale Diplomado in Chile zur transmedialen Narration von Transformation, Umweltkonflikten und Klimakultur. In weiteren internationalen Projekten fokussiert sie auf BNE, insbesondere auf verschiedene Erzählformen und -formate für transformations- und transformatives Lernen. In zahlreichen internationalen Projekten betreut sie die Arbeitspakete zur Stakeholderkommunikation, zu Dialog- und Faszilitationsformen im Co-Management und der Nachhaltigkeitskommunikation und -narration in Jugendkulturen. Am University Center of the Westfjords in Island und bei der Internationalen Sommeruniversität in Karnitz ist Anne Mette verantwortlich für die Szenarienarbeit, d.h. das finden und Gestalten von Erzählungen aus wünschenswerten Zukünften heraus, in Hinblick auf Transformation, Klimafolgen und der 2030 Agenda, sowie im Küstenzonenmanagement.

Dr. Susanne Moser ist Geschäftsführerin und leitende Forscherin ihrer eigenen unabhängigen Forschungs- und Consultingfirma, Susanne Moser Research & Consulting, in Santa Cruz, Kalifornien. Darüber hinaus ist sie Social Science Research Fellow des Woods Institutes for the Environment der Stanford University und Research Associate am Institute for Marine Sciences der University of California. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin am National Center for Atmospheric Research in Boulder in Colorado, für die Union of Concerned Science zum Thema Klimawandel, an der Havard’s Kennedy School of Government und am Heinz Center in Washington DC. Susanne Mosers Arbeit hat Anpassung an den Klimawandel, Klimakommunikation, sozialen Wandel, Unterstützung bei der Entscheidungsfindung und die Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit zum Schwerpunkt. Ursprünglich promovierte sie in Geographie an der Clark University und interessierte sich dafür, wie die Sozialwissenschaften zu den gesellschaftlichen Antworten auf die globalen Herausforderungen beitragen können. Sie arbeitete in Küstenregionen, in städtischen und ländlichen Regionen, in solchen, in denen Menschen auf Wälder angewiesen sind und zu Fragen der menschlichen Gesundheit. Susanne Moser arbeitete mit am vierten und fünften Assessment-Bericht der Arbeitsgruppe II des Intergouvernemental Panel on Climate Change, reviewte den IPCC Spezialreport über “Managing the Risk of Extreme Events and Disasters to Advance Climate Change Adoption” mit und ist ein Mitglied des Lenkungsausschusses für den IPCC Spezialreport “Impacts of 1.5 Deg C and Associated Pathways.”

Nadja Müller  ist seit Juli 2015 Projektkoordinatorin bei Sukuma arts e.V. in Dresden. Ein freiwilliges Ökologisches Jahr absolvierte sie von 2002 bis 2003 im NSG Königsbrücker Heide und war zudem Sprechen ihres FÖJ-Jahrgangs. Von 2003 bis 2009 machte sie ihr Diplom der Biologie an der TU Dresden und absolvierte ein Auslandssemester am Departamento de Bioquímica y Biología in Spanien. 2014 promovierte sie am Universitätsklinikum „Carl Gustav Carus“ der TU Dresden. Im Sommer 2015 nahm sie an der Internationalen  Sommeruniversität des KMGNE teil. Neben ihrer Tätigkeit als Projektkoordinatorin wurde sie in die Fachkomission Training und Compliance von Amnesty International Deutschland e.V. berufen und ist im Vorstand der H.O. Theater e.V..

Manfred Ronzheimer ist  freier Wissenschaftsjournalist in Berlin, absolvierte ein Studium der Politikwissenschaft und Soziologie. Er arbeitet für die Frankfurter Rundschau ist Mitgründer des Uniradios Berlin-Brandenburg und Journalist in Residence am Max Planck Institut für Innovation und Wettbewerb München. Er ist Initiator der Konferenzen „Große Transformation und Medien“ der FU Berlin und der Evangelischer Akademie zu Berlin in Berlin-Schwanenwerder.

Ernst Wagner studierte an der Akademie der Bildenden Künste München (künstlerisches Staatsexamen) und belegte im Zweitstudium Kunstgeschichte, Philosophie und Volkskunde. Seine Promotion schrieb er in Kunstgeschichte. Beruflich war er als Kunstlehrer an Gymnasien, als Mitarbeiter am Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und in der Stiftung art131 sowie als Referent für das Fach Kunst am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung unterwegs. Im akademischen Bereich war er  Lehrbeauftragter an der LMU München für „Interkulturelle Kunstpädagogik“.Und schließlich arbeitete er als Referent beim Bundesvorstand des „BDK Fachverbands für Kunstpädagogik“ und als Mitglied im Kulturausschuss der UNESCO. Im Rahmen des NAP (Nationalen Aktionsplan BNE) agiert er als Sprecher des Partnernetzes kulturelle Bildung, welches  das Thema der Narration als „Lernmittel und – medium“ befördert. Von ihm lassen sich zahlreiche Veröffentlichungen finden.

Roland Zieschank ist Projektleiter am Forschungszentrum für Umweltpolitik. Die Arbeitsschwerpunkte umfassen die Themenfelder Umweltinformation und Entwicklung nationaler Umweltindikatoren – einschließlich der Ressourcen und Restriktionen von Informationssystemen – sowie Möglichkeiten der Integration von Umweltaspekten in die Entscheidungen gesellschaftlicher Akteursgruppen (u.a. durch „Stakeholder-Dialoge“). Übergreifendes konzeptionelles Dach sind alternative Wachstums- bzw. Wohlfahrtskonzepte. Frühere beruflichen Stationen waren u.a. das Umweltbundesamt, die TU Berlin und das Wissenschaftszentrum Berlin. Mit der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) sind 2010-2017 Studien zu einem Nationalen Wohlfahrtsindex für Deutschland (in Ergänzung zum Bruttoinlandsprodukt) für das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) erstellt worden. Inhaltlich übergreifende Forschungsinteressen betreffen politische Kommunikationsstrategien und Fragen informationeller Steuerung einschließlich des Wissenstransfers. Hierzu wird aktuell ein Tagungsband zum Thema „Große Transformation und die Medien“ veröffentlicht.