Das war N1

N1 Zusammenfassung von Dr. Joachim Borner

Die großen Veränderungen, die der Menschheit ökologisch wie auch sozial ins Haus stehen, werden in Medien, Bildung und Kultur nicht richtig und in ihrer Bedeutung angemessen erzählt. Wie dies in Form neuer Narrative erreicht werden kann, war Thema der Konferenz „N1: Nachhaltig(keit) – Lernen durch Erzählungen“, die am Freitag den 8.12.2017 in den Räumen der DEKRA-Hochschule für Medien in Berlin stattfand.

Audiovisuelle Impressionen des Konferenztages – Video

Interviews

Interview I mit Silke Ramelow vom Fachforum informelles Lernen/Jugend des Nationalen Aktionsplans BNE – Videomitschnitt

Interview II mit Silke Ramelow vom Fachforum informelles Lernen/Jugend des Nationalen Aktionsplans BNE – Videomitschnitt

Interview mit Sascha Meinert vom Institut für prospektive Analysen  – Videomitschnitt

Interview mit Dr. Ernst Wagner vom Partnernetz kulturelle Bildung – Videomitschnitt

Interview mit Dr. Joachim Borner vom Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung – Videomitschnitt

Vorträge mit Videomitschnitten und Präsentationen:

Begrüßung und Eröffnung

Begrüßung durch die Moderatorin Dr. Christina Ayazi – Videomitschnitt

Grußworte der gastgebenden Hochschule, Prof. Dr. Marcus Stiglegger,
DEKRA-Hochschule für Medien – Videomitschnitt

Bianca Bilgram, Deutsche UNESCO-Kommission – Videomitschnitt

Zum Sinn der Konferenz und der Arbeitsweise, Silke Ramelow, Fachforum informelles Lernen/Jugend – Videomitschnitt

Block 1: Das widersprüchliche Verhältnis von Narrativen und Narrationen in der Transformation zur nachhaltigen Entwicklung

Narrative sind große Erzählungen, oft Mythen, die durch die Reduktion von Komplexität Identität stiften. Der Prozess bis ein Narrativ sich festigt, sich konsolidiert (und darum geht es ja) ist ein langer und ist zugleich von zahlreichen Kontingenzen geprägt. Narrationen sind dagegen solche Erzählungen, die zugunsten der Transformation nachhaltiger Entwicklung „intervenieren“ und über das „Design von Transformationen“ über veränderte Spielregeln und Grundhaltungen lebensweltlich erzählen.

Keynotes

Was zu erzählen ist – Eine Einführung, Susanne Moser, Research & Consulting Videomitschnitt vom K3-Kongress, 25.-26. September 2017    

Welche Narrationen braucht es? Entwicklung von Narrativen und Narrationen für die „Große Transformation“, Joachim Borner, KMGNE – Videomitschnitt

Das Potenzial von Erzählungen, Ranty Islam, HS für Medien, Kommunikation und Wirtschaft – ausgefallen

Arbeit am Ideenparkplatz, Canvas Methode – Canvas Foto 1, Canvas Foto 2, Canvas Foto 3, Canvas Foto 4

Zwischenergebniserzählung von Alireza Zofaikar – Videomitschnitt

Block 2: Welche Erzählungen deuten sich an? Was und Wie könnte erzählt werden? Inhaltlich und medial

Die Medien und die Künste bieten ein breites Spektrum, um von gesellschaftlichen Transformationen und Zukünften zu erzählen. Die Katastrophe ist ein dominantes Narrativ. Was Susan Sontag 1965 die Katastrophenphantasie nannte, hat sich bis heute in Variationen fortgesetzt. Es stellt sich die Frage, welchen Konventionen mediale Erzählungen und ihre Bilder (auch als bildliches Sprechen gedacht) folgen, welche Narrative daraus hervorgehen und welche Möglichkeiten sich bieten, diese Konventionen gewinnbringend zu brechen.

Keynotes

Bildliche Narrative – mediale Verfasstheit, Dr. Ernst Wagner, Partnernetz kulturelle Bildung – Videomitschnitt Teil I
Wagner PowerPoint

Das erzählerische Potenzial der Planetarischen Leitplanken, Walter Kahlenborn, adelphi research –  Videomitschnitt
Kahlenborn PowerPoint

Wie in Medien von Transformationen erzählt wird und wie mit ihnen erzählt werden kann, Dr. Thomas Klein, KMGNE – Videomitschnitt
Klein PowerPoint

Künstlerische Fiktion am Beispiel der „Pollution Pods“, Prof. Dr. Christian Klöckner, NTNU – Norges Teknisk-Naturvitenskaplige Universitet – Videomitschnitt (Skype)
Klöckner PowerPoint 

Parallele Workshops

Inhalte
Nationaler Wohlfahrtsindex, Roland Zieschank, Forschungszentrum für Umweltpolitik, FU-Berlin, Moderation: Joachim Borner – Zieschank PowerPoint

Medien
Journalismus versucht Erzählungen, Susanne Götze, Freie Journalistin, stellvertretende Chefredakteurin von klimaretter.info, Moderation: Susanne Götze – Götze PowerPoint

Medien
Film und Fernsehen: Welten schaffen, um die Welt zu verstehen, Kathleen Loock, John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien, FU-Berlin, Moderation: Thomas Klein und Kathleen Loock

Sonderworkshop
Wortloses Erzählen, eine Übung, Christian Kabuß – Ka. Foto 1, Ka. Foto 2, Ka. Foto 3

Block 3: Narrationen in die Bildung – welche Erzählungen braucht Lernen für und in nachhaltiger Entwicklung? 

Es geht darum, Erzählstränge oder Episoden zu entwickeln, die als gute Erzählungen, gute Bilder, gute Ästhetiken BNE-Narrative triggern können.

Keynotes

„Memories of the Future“ – Narrative als Werkzeug für Zukunftsgestaltung, Sascha Meinert, Institut für prospektive Analysen – Meinert PowerPoint

 

Bildliche Narrative – mediale Verfasstheit, Dr. Ernst Wagner, Partnernetzwerk kulturelle Bildung – Videomitschnitt Teil II
Wagner PowerPoint

Parallele Workshops Erzählungen im Lernen – Lernen durch Erzählungen

Modell Transformationszeitung, Manfred Ronzheimer, Wissenschaftsjournalist, Moderation: Anne Mette

Stories of Change, Nadja Müller, Sukuma arts e.V., Moderation: Christina Ayazi – Müller PowerPoint

Das Anthropozän-Projekt, Dr. Joachim Borner, KMGNE, Moderation: Martina Zienert

Lessons learnt – Eine Ergebniserzählung

Erzählung 1: Manfred Ronzheimer – Text

Erzählung 2: Alireza Zokaifar – Videomitschnitt

 

Fotos: Laura Rheinfels

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